Die 4 Jahreszeiten

 

Frühling

Sanft streicheln die ersten Strahlen der Sonne

den harten Boden der Erde.

Ein jeder erwartet voller Wonne,

dass endlich Frühling werde.

 

Langsam verzaubert zartes Grün

die Blätter der Bäume, die Wiesen.

Ringsherum alle Blumen erblühen.

Den Anblick muss man genießen.

 

Den Berg herab rauscht munter der Bach.

In ihm tummelt sich fröhlich der Fisch.

Die Winterschläfer sind auch schon erwacht.

Die Luft duftet ganz frisch.

 

 

Sommer

Vogelgezwitscher verwöhnt unser Ohr.

Der Sonnenaufgang steht bevor.

Sie singen ihr Lied allmorgendlich.

Sie singen es für dich und mich.

 

Leise wiegen sich Blumen im Wind.

Tau über ihre Stengel rinnt.

Die Blüten verteilen ihren Duft

in der warmen Sommerluft.

 

Der Schmetterling fliegt wohin er will.

Er ist frei und genießt das still.

Anmutig bewegt er seine Flügel.

Langsam verschwindet er hinter`m Hügel.

 

Im Gras beginnt ein emsiges Krabbeln.

Die Grashalme fangen an zu wackeln.

Jeder Käfer hat viel zu tun.

Sie scheinen sich niemals auszuruhen.

 

 

Herbst

 Der Baum färbt seine Blätter bunt

und schickt sie dann auf die Reise.

Im Laub macht sich der Igel rund.

Er schläft und schnarcht dabei leise.

 

Der Nebel deckt die Wiesen sanft zu

mit einem Schleier, ganz weiß.

Er bettet all die Pflanzen zur Ruh.

Auf ihnen bildet sich Eis.

 

Das Atmen erschwert ein kalter Wind.

Er fegt durch alle Ritzen.

Regen gesellt sich dazu geschwind.

Überall bilden sich Pfützen.

 

Die Sonne macht sich rar in der Zeit.

Man sieht sie nicht sehr oft.

Doch erhellt sie einmal die Dunkelheit

erfüllt sich das, was man erhofft.

 

Winter

Langsam fällt vom Himmel Schnee.

Eisblumen verdecken die Sicht.

In der Stube dampft warmer Tee.

Eine Kerze spendet Licht.

 

Draussen ziert alles die weiße Pracht,

bedeckt die Wiesen und Felder.

Und auch in der dunkelsten Nacht

sind vom Schnee erhellt die Wälder.

 

Ein Reh besucht täglich die Futterkrippe.

Es genießt das frische Heu.

Ich kann es beobachten von der Hütte.

Das Rehlein, es ist mir treu.

 

Auf dem See lockt eine dicke Schicht Eis

zum Schlittschuh laufen ein.

Ich koste dies aus, denn ich weiß

es wird nicht lange so sein.

 

Berühren im Frühling die Sonnenstrahlen

die meterdicke Schicht,

dann werden die Wolken ihr Spiegelbild malen.

Darauf freue ich mich.

 

 

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