Wolkenmalerei

Wolken malen Bilder
auf das blaue Himmelszelt.
Mal sind sie sanft, mal wilder,
denn sie beschreiben ihre Welt.

Ein Bild ist groß, ein Anderes klein,
gemalt mit weißem Pinsel.
Da vorn, sollt das ein Fischlein sein?
Und hinter ihm die Insel?

Durch des Windes sanften Hauch
verändern sie ihr Wesen.
Was eben noch ein Dornenstrauch
ist nun ein Reisigbesen.

Stundenlang könnt ich da liegen,
in dem grünen Grase.
Sehen, wie die Wolken fliegen
über meiner Nase.

 

Momente am See

Sonnenstrahlen berühren den See
und streicheln ihn, wie eine gute Fee.
Entspannt plätschern kleine Wellen an Land
und funkeln, wie tausend Sterne, im Sand.

Lautlos ziehen Boote, wie Pinsel,
auf dem Wasser Linien zur Insel.
Grüne Oase nenn ich die im Stillen.
Im Schilf quaken Frösche, im Gras zirpen Grillen.

Abends, wenn der Wind sich gelegt,
dann ruht der See fast unbewegt.
Die Sonne zaubert pfeilgerad
einen silberglitzernden Himmelspfad.

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Welch niedlicher Gesell
hüpft da im Wald von Baum zu Baum?
Er ist so flink und schnell,
würd ich’s nicht sehn, ich glaubt es kaum.

Übermütig tollt
der kleine Kerl durchs Nadelholz.
Das Schwänzlein lang und nicht gerollt
trägt er im Maul ein Nüsslein stolz.

Im Wipfel einer Kiefer
versteckt der Kobold seine Nuss.
Dann rutscht er wieder tiefer,
weil er noch ganz viel sammeln muss.

Denn bis zur kalten Winterszeit,
in der das Futter schneebedeckt,
ist es nun nicht mehr allzu weit.
Jetzt hat er einen Pilz entdeckt.

Er wohnt in einem warmen Nest,
das weich mit grünem Moos bedeckt.
Und wenn’s sich mal nicht tollen lässt
hat er sich flink dort ausgestreckt.

Das Haarkleid dicht und grau,
ein roter Busch der Schwanz.
Wisst ihr nun ganz genau,
wer da keck durch das Wäldchen tanzt?


 

 

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